• Hallo Ihr da draußen!
    Ich bin 54 Jahre alt und zum ersten Mal Mitglied eines "Forums".
    Ich habe also null Ahnung über den Umgang in einer Community. Deshalb bitte schon jetzt sorry für meine Beiträge.
    Ich bin Inhaber einer Firma, welche sich hauptsächlich mit der Herstellung von Aufzügen beschäftigt.
    In den letzten Jahren haben wir allerdings auch mehrere Vertikalförderer für Wasserbahnen und Achterbahnen gebaut.
    Jetzt habe ich hier eine Anfrage eines Kunden auf dem Tisch, der von mir möchte, eine automatische Stapeleinrichtung für Autoscooter-Fahrzeuge zu bauen.
    Dazu benötige ich möglichst viel Infos über Bauformen der Fahrzeuge usw.
    Könnt Ihr da draußen mir helfen???
    Euer neues Mitglied: Hot Tea::confused:confused:

  • Hallo,
    Ironie-Modus: AN
    gestatte die Frage: dieser Kunde, der die "automatische Stapeleinrichtung für Autoscooter-Fahrzeuge" angefragt hat, heißt nicht zufällig mit Forums-Namen "TOTTI" :) ? (Duck und wech....... ich mein ja nur, wenn der Platz mal wieder knapp ist ;) )

    Ironie-Modus: AUS.
    Entschuldige bitte, das hab ich mir grad nicht verkneifen können. Aber mal ganz im Ernst: wie dürfen wir uns so etwas vorstellen, welchen Wunsch hat dein Kunde?

    Geht es darum, mit möglichst wenig Aufwand und "Manpower" möglichst viele Chaisen (sprich" Scheesn"=Autoscooter-Fahrzeuge) von der Platte in den Transport-LKW und von dort wieder auf die Platte zu schaffen? Von wie vielen Fahrzeugen pro Ladung ist die Rede?
    Von den Abmaßen her kann man pro Fahrzeug mit LxB ungefähr mit 180x120cm rechnen. Gewicht pro Auto (ohne Stromstange, aber ansonsten voll einsatzbereit) ca 200kg.
    In der Bauhöhe kann man etwa von 70cm (ältere Fahrzeuge ohne serienmäßige Kopfstützen) bis 100cm (mit Kopfstützen) rechnen.

    Mehr kann ich dir im Moment nicht sagen, ich hoffe jedoch das das "Arbeitsergebnis" deiner Vorrichtung nicht SO ausieht:
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    Und: Herzlich willkommen im Forum, nur zu immer raus mit den Fragen, und seien sie noch so abwegig.

    Gruß, Stefan.
    (dessen Vater bis in die 90er viel mit OTIS, Schindler, O&K, Haushahn u.s.w. zu tun hatte. die Namen sagen dir bestimmt was)

  • Hallo Stefan!
    Das ist ja toll, da hat doch tatsächlich jemand meinen Hilferuf vernommen.
    Ja, die genannten Firmen kenne ich natürlich.
    Sind zwar Wettbewerber, aber eigentlich keine richtige Konkurrenz, da wir nur Einzelfertigung betreiben und somit auf Sonderanlagen spezialisiert sind.
    Die Stapeleinrichtung musst du dir wie ein Regal vorstellen. Es sollen dabei jeweils drei Chaisen in ein Regalfach gelagert werden. Die "Platte" ist in diesem Fall ein Feld, welches nicht immer zum scootern genutzt wird. Bei anderer Nutzung müssen die Fahrzeuge also in diesem Regal gelagert werden.
    Für mich wäre z.B. wichtig wie so eine Chaise von unten aussieht. Ich glaube die hat hinten zwei feste Räder und vorne eines welches sich dreht, ist das richtig?
    Zunächst vielen Dank für deine Antwort.
    Gruß Hot Tea!

  • Hallo,
    du liegst sehr richtig mit deiner Annahme, was die Anordnung der Räder betrifft: Hinten zwei Laufräder (Eisen oder gummibereift, Durchmesser je nach Hertseller 100-150mm ca.) und vorne ein einzelnes, den Fahrmotor, welcher um 360 Grad gedreht werden kann, Durchmesser hier rund 260mm.
    Manche Chaisen haben auch noch ein sogenanntes Masse-Rad, das ist im Prinzip eine mitlaufende runde Drahtbürste, die per Feder auf die Fahrbahn gedrückt wird und den Massekontakt herstellt. Das Gitternetz hoch über der Fahrbahn ist der andere Pol.
    Die Bodenfreiheit liegt je nach Verschleiß der Räder bei ca 3-5cm zwischen Prallgummi und Fahrbahn.
    Anbei ein Bild eines Fahrgestells von unten:
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    Als Boden für die Abstellfläche in dem Regal wäre eine durchgehende Platte vorzuziehen, ein Gitterrost ginge zwar theoretisch auch, hat aber den Nachteil, das sich die Gitterstruktur mit der Zeit in die Laufflächen der Gummiräder drückt und dann holpert es beim Fahren unschön.

  • Desweiteren stellt sich die Frage, wieviele Chaisen insgesamt "zur Seite" gestellt werden sollen. Drei pro Lagerfach, das wären dann 9-10 Fächer bei 27 oder 30 Fahrzeugen.
    Oder man baut 2 dreier Fächer nebeneinander, so daß 6 Fahrzeuge in einer Reihe stehen würden. Oder neun, was aber dann schon fast 2 Tonnen Gewicht sind pro Element.
    Bleibt weiterhin die Frage, welcher Platz für das Chaisenregal vorhanden ist. Die Bauhöhe ist ja wahrscheinlich durch die Hallenhöhe limitiert.
    Wichtig wäre meiner Ansicht nach, das man die Wagen bequem mit einer Person in die Abstellvorrichtung schieben kann, reinfahren mit Stromstange is ja nich, weil sonst die Stapelhöhe pro Fach deutlich über 2,50m liegt.
    Keine einfache Aufgabe, die du da hast. Aber das wird schon, es gibt für alles eine Lösung.
    Gruß, Stefan.

    • Offizieller Beitrag

    Hallo Hot Tea,

    erstmal willkommen im Forum und viel Spaß hier... ;)

    Ich glaube, ich würde der Einfachheit halber auf ein normales Palettenregal setzen und die Autos jeweils auf eine Europalette stellen und mit einem Stapler einlagern.
    Die Regale können zig Tonnen tragen und sind halt völlig variabel in Höhe und Breite.
    Ich habe angefangen, das auch so zu machen.

    Abmessungen: Gehe mal von 180-190cm in der Länge aus, 120cm Breite.
    75cm Mindesthöhe. Moderne sind noch was höher wegen der Kopfstützen.
    Gewicht 220kg. Sehr alte Chaisen wiegen über 300kg.

    Grüße

    Totti

  • Wie wäre es damit:

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    rechts und links des Ganzen eine stabile Säule mit entsprechender Aufstandsfläche am Boden, jeweils ein Hydraulikzylinder, welche einen auf den Kopf gestellten U-Rahmen auf- und abbewegen, an welchem 2 "Abstellgondeln" frei schwingend gelagert sind, auf welchen jeweils 9 Wagen Platz finden. Die Vorderseite der unteren Gondel hat einen festen Rand, die zur Fahrbahn gewandte Seite hat einen hochklappbaren Rand, der gleichzeitig als kurze Auffahrrampe dient und mechanisch verriegelt wird. Die obere Gondel hat vorne wie hinten eine klappbaren Rand, damit sie zum Beladen der unteren Gondel überfahren werden kann.
    Ist der Heberahmen mit den beiden Abstellgondeln nach oben geschwungen, wird er mechanisch verriegelt.
    Die verbleibenden Fahrzeuge werden dann unter die untere Gondel auf einer bodenfesten Abstellfläche verstaut.
    Ist das was für dich?
    Ganz falsch liegst du übrigens nicht, was meinen Beruf angeht: gelernter Industriemechaniker, Fachrichtung M+S Technik, mit 11 Jahren Berufserfahrung im Drehmaschinenbau.
    Gruß.

    • Offizieller Beitrag

    Wie wäre es damit:

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    Geil! :D

    Es wurde schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem.
    Kein Support via PN, Fragen bitte im Forum stellen.

    Verbrauch derzeit:
    810081.png, mit C253.
    595812.png, mit R107.
    896532.png, mit E28.

  • Gute Idee!
    In diese Richtung haben wir noch nicht gedacht.
    Leider ist der Platz so nicht vorhanden.
    Unsere Lösung ist zunächst von einem vertikalen Kettenantrieb ausgegangen.
    Nachdem die unterste Ebene entladen wurde soll die mittlere Plattform nach unten fahren. Diese soll dann wie eine Schublade nach vorne gezogen und anschließend entladen werden. Danach soll die zweite Plattform nach unten fahren, die mittlere soll dann als Übergang dienen.
    So ist im Moment der Lösungsansatz.

  • O.K.
    du hast also, wenn ich das richtig verstanden habe, nicht den Platz um nach der Seite runterzuschwenken. Dann bleibt also nur eine senkrechte Lösung.
    Müssen die Chaisen ALLE weg vom Boden, oder darf die unterste "Ladung" noch auf dem Boden stehen?